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Die große unfreiwillige Auftaktchallenge

08.09.2019 18:42 Kategorie: Seniorenmannschaften
Von: Christian Tagsold

Der Saisonauftakt der ersten Mannschaft begann mit einer selbstverschuldeten großen Herausforderung. Leider leider brachten wir nach einer langen Reihe von Absagen nur sechs Spieler an die Bretter. Da müssen wir wohl noch einmal gründlich in uns gehen und Abläufe verbessern – wobei der Mannschaftsführer (also ich) auch Teil des Problems war…

Die Aufgabe bestand also darin, zu sechst gegen inzwischen doch gute alte Bekannte aus Rheinhausen etwas zählbares mitzunehmen. Angesichts des eingespielten starken Gegners absolut kein Selbstläufer. Wir waren praktisch an allen Brettern favorisiert, aber eben auch nicht so deutlich, dass ein Remis oder gar ein Sieg besonders realistisch gewesen wäre. Allerdings lagen wir nach rund drei Stunden doch schon gleichauf. Vladi hatte wieder einmal absolut souverän gepunktet und Julian hatte nachgezogen. Die übrigen vier Bretter verhießen jedoch nicht unbedingt Gutes. Julius stand an Brett 1 schnell eher seltsam, auch wenn er ein paar mutige Entscheidungen traf. Alptug war an 2 sogar direkt aus der Eröffnung irgendwie unter heftigen Druck geraten – bei Fabian an 6 sah es ähnlich aus. Nur ich hatte zu diesem Zeitpunkt eine komfortable Stellung, ohne dass allerdings klar war, wie ich vorankommen sollte. Alles in allem war ich mir zu diesem Zeitpunkt eigentlich sicher, dass wir die Challenge nicht annähernd geknackt kriegen würden. Alptug kämpfte sich dann aber sehr clever aus allen Problemen heraus und holte ein Remis, mit dem ich nicht gerechnet hatte – starker Endspurt! Fabian ließ sich ebenfalls einfach nicht unterkriegen. Vermutlich hätte der ein oder andere eine der Stellungen zwischendurch sogar aufgegeben, aber Fabian errichtete eine Festung und Schwarz stellte bald alle Gewinnversuche ein. Zu diesem Zeitpunkt sah es trotzdem immer noch eher kritisch aus. Julius war inzwischen klar verloren und ich hatte in beiderseitiger Zeitnot überzogen, um irgendetwas loszutreten und stand wohl eher schon kritisch. Aber dann übersah mein Gegner eine Springergabel und verlor danach schnell den Kopf.   So verlor zwar Julius als einziger, aber ich konnte doch noch den vierten Punkt einfahren – Challenge also zumindest teilweise gelöst!

Immerhin fällt es ziemlich leicht, aufzuzeigen, was wir besser machen können. Wir müssen zuallererst einfach acht Spieler ans Brett bringen, was uns hoffentlich in den restlichen Matches wieder gelingen wird! Und wie gesagt, da sind alle inklusive Mannschaftsführer gefragt ;-). Auf der anderen Seite war es auch beeindruckend, wie wir zu sechst zwar nicht unbedingt perfekt gespielt, aber doch zumindest groß gekämpft haben!