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Das erste NRW-Pokalwochenende geschafft!

31.03.2019 18:23 Kategorie: Seniorenmannschaften
Von: Christian Tagsold

Nachdem wir uns im Bezirkspokal für die NRW-Ebene qualifiziert hatten, hielt die Auslosung für unsere Vierergruppe direkt einen vermeintlich dicken Brocken bereit, den Aachener SV aus der zweiten Liga. Daneben waren noch unser Ligakonkurrent Heinsberg und Hürth-Berrenrath, ein Bezirksligist, in der Lostrommel.

Am Samstag durfte ich dann unter den Augen der Schiedsrichterin (auf NRW-Ebene wird Elo-ausgewertet und daher braucht es einen Referee) Losfee spielen und zog uns gegen Hürth-Berrenrath. Das erste Match war dann ganz einfach für uns. Die Gegner wirkten irgendwie abwesend, kamen nicht aus der Eröffnung heraus und deshalb stand es nach genau einer halben Stunde 4:0 – oder mit anderen Worten: Die Hürther waren einfach nicht angetreten und hatten noch nicht einmal abgesagt. Das war sehr ärgerlich, da das Wochenende in Aachen ausgerichtet wurde und Norbert H. sogar seine Dauerkarte bei der Fortuna weitergereicht hatte, um spielen zu können und damit einen grandiosen Sieg gegen Mönchengladbach verpasste!

Im Duell Aachen gegen Heinsberg ging es überraschend ausgeglichen zu. Aachen hatte auf Spieler aus der zweiten Mannschaft zurückgriffen und war damit in Reichweite für Heinsberg (und wäre es auch für uns gewesen, wenngleich  die Aufgabe am Samstag trotzdem sehr schwer gewesen wäre). Tatsächlich gewann Heinsberg, wohl etwas glücklich, mit 2,5, so dass es am Sonntag zu einem Niederrheinderby auf Augenhöhe kam.

Als erstes bot Alptug mit Weiß gegen seinen um rund 100 Punkte höher gerateten Gegner in angenehmer Druckstellung Remis und folgte damit sehr mannschaftsdienlich der Teamorder. Wir hatten uns ausgerechnet, auf den hinteren drei Brettern doch relativ sicher eineinhalb Punkte mitnehmen zu können. Nach dem Remisschluss auf 1 verlor dann allerdings erst einmal Dirk auf 4 recht rasch. Er hatte sich leider aus der Eröffnung heraus irgendwie verhedert und plötzlich standen seine Schwerfiguren alle auf falschen Diagonalen und damit im Visier des gegnerischen Läufers. Doch der Schock war zu verkraften, denn mittlerweile entwickelten sich unseren beiden Schwarzpartien ordentlich. Julian hatte aus der Eröffnung heraus eine Rieseninitiative und ich einen Bauern gewonnen, wenngleich mein Gegner sehr gute Kompensation hatte. Freilich schaltete er direkt in den Beserkermodus um, statt seinen leichten Vorteil geduldig umszusetzen, weil Julian an 2 zügig eine Gewinnstellung herausgespielt hatte und Heinsberg wegen der Berliner Wertung nun unter Druck geriet. Julian gewann dann auch sehr souverän, wenngleich er ein paar schöne Kombinationen ausließ, die noch schneller zum Ziel geführt hätten. Der verzweifelte Opferangriff meines Gegners versandete in der Folge rasch, so dass wir die Berliner Wertung gar nicht mehr bemühen mussten, sondern mit 2,5:1,5 gewannen. So war der Kampf also durchaus spannend – was ja auch zu erwarten gewesen war –, aber letztendlich doch sehr überzeugend von uns geführt. 

Damit haben wir das erste Pokalwochenende erstaunlich sicher gemeistert und sind jetzt im Achtelfinale unter den letzten 16 Mannschaft in ganz NRW, was zweifellos ein großartiger Erfolg ist!!