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Bann gebrochen

09.12.2018 18:23 Kategorie: Seniorenmannschaften
Von: Christian Tagsold

Der unheimliche 6:2-Fluch ist gebrochen. Nun gut, es war kein schlechter Fluch, der auf uns lag, wir wollen uns nicht beschweren. Aber 7:1 ist natürlich noch besser. Zwei Faktoren waren dabei gegen Vonkeln sehr hilfreich. Unser Gegner hatte am Abend vorher eine Vereinsfeier und war in Teilen noch nicht völlig wieder „genesen“ – und musste aus gesundheitlichen Gründen und einer Absenz wegen einer Fernreise sowieso mit nur sechs SpielerInnen antreten. Insofern stand es von Anfang an 2:0. Die Ambitionen von Vonkeln waren daher nicht allzu hoch. Man wollte nur nicht mit 8:0 verlieren, verriet mir mein Gegenüber, Mannschaftsführer von Vonkeln, nach dem Kampf. Dass es kein 8:0 wurde, stand aber bald fest, nachdem ich mit Schwarz nicht allzu inspiriert gespielt hatte und bald Remis annehmen musste. Dass es aber auch nicht sonderlich spannend werden würde, war auch ziemlich schnell klar. André hatte zu diesem Zeitpunkt das eher zurückhaltende weiße Spiel seines Gegners schon bestraft und auf 3:0 erhöht. Nach Norberts überzeugendem Angriff war der Mannschaftskampf schon früh entschieden. Julian sorgte dann in einer guten Mischung aus positionellem Druck und taktischen Drohungen für das 5,5:0,5. Als Alptug eine an sich ebensfalls druckvoll geführte Partie leider nur zum Remis bringen konnte, stand es 6:1 und der 6:2-Fluch drohte schon wieder zuzuschlagen. Fabian überzeugte aber auch bei seinem zweiten (und damit leider vorerst letzten) Einsatz in der Ersten und setzte den weißen König mit einem sehenswerten Schlussangriff auf h4 matt. Damit gehen wir als ungeschlagener Tabellenführer in die Weihnachtspause und haben in vier Kämpfen tatsächlich 25 Brettpunkte sammeln können!

Der Ausflug nach Vonkeln führte uns im übrigen in ein geradezu idyllisches Spiellokal am Waldrand. Hätte es nicht gegen Mittag hin fürchterlich geregnet und hätten wir ob des matschigen Weges am Hang nicht ein wenig Angst gehabt, ob wir wieder heimkommen, hätten wir das lauschige Kaminfeuer und die überaus – im Ergebnis sogar extrem – gastfreundliche Atmosphäre noch viel mehr genießen können. Das Vereinsheim von Vonkeln ist jedenfalls ein besonderes kleines Schmuckstück! Wir würden sicher sehr gerne einmal im Frühling oder Spätsommer vorbeikommen, aber fürs erste sieht es so aus, als ob sich die Wege von Vonkeln und uns trennen könnten. Wir sind aktuell doch sehr zuversichtlich, in die Regionalliga aufzusteigen, während Vonkeln sich da eher schwertun könnte. Schade eigentlich!