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Willkommen im Niemandsland der Liga oder: Ein gebrauchter Nachmittag

27.02.2018 18:39 Kategorie: Seniorenmannschaften
Von: Christian Tagsold

Willkommen im Niemandsland der Liga oder: Ein gebrauchter Nachmittag

Düsseldorf fängt mit D wie Deutschland an, Kleve mit K wie Kanada – leider enden hier dann auch schon alle Analogien zum olympischen Eishockey. Obwohl, tatsächlich war es eher umgekehrt, Kleve spielte auf wie die deutschen Cracks während einige Kommentare der kanadischen Presse zur Leistung ihres Teams am Sonntag sicher auch ganz gut zu uns gepasst hätten. Gut, hoher Favorit à la Kanada waren wir ganz sicher nicht (auch wenn Kleve uns auf ihrer Homepage als einen Aufstiegsfavoriten handelte), aber etwas spannender hätte es schon sein dürfen. Die junge Klever Mannschaft hatte aber einen große Tag erwischt und fügte uns eine der schlimmsten Niederlagen der letzten Spielzeiten zu – genaugenommen die höchste seit dem 1:7 gegen Oberbilk am letzten Spieltag vor knapp vier Jahren, als unser Team aber auch stark ersatzgeschwächt gegen den damaligen Aufsteiger antrat.

Dabei waren einige Stellungen zwischenzeitlich durchaus brauchbar. Stefan kämpfte sich an Brett 8 nach einer etwas missratenen Eröffnung gut wieder heran und hatte eine eigentlich ganz ordentliche Position. Ich stand nach der Eröffnung ziemlich gut, die Partie von Julius sah ebenfalls zumindest spannend aus und Norbert kämpfte unverdrossen. Dirk wurde dagegen leider ziemlich auseinandergenommen, ebenso wie Alex. Am Ende gingen alle sechs Partien verloren. Einzig Vladi verkürzte zwischenzeitlich auf 1:2 und Julian verhinderte mit einem Remis noch schlimmeres.

Die Liga hat sich am siebten Spieltag deutlich sortiert. Von den verbliebenen drei Aufstiegsaspiranten kam Ratingen II gegen Wermelskirchen nur zu einem Unentschieden und die Elberfelder SG II verlor gegen Moers sogar, so dass unser heutiger Gegner Kleve jetzt alle Trümpfe in der Hand hält – nach dem heutigen Verlauf habe ich eigentlich wenig Zweifel, dass sie es auch packen. Aber die Liga ist einfach sehr eng und niemand vor Überraschungen sicher. Im Abstiegskampf sieht es so aus, als ob die Entscheidung nächste Runde zwischen dem Rheydter SV und Wermelskirchen fallen sollte, wer den Gang in die Verbandsklasse antreten muss.  

Für uns geht es dagegen in den letzten beiden Runden eigentlich um nichts mehr – alle Aufstiegsambitionen sind seit heute endgültig passe und mit dem Abstieg haben wir schon länger nichts mehr zu tun. In drei Wochen steht der Kampf um Platz 3 im Düsseldorfer Schach an, wenn wir die „weite“ Auswärtsreise auf die andere Seite des Rheins nach Oberkassel antreten, um gegen den DSV 1854 zu spielen. In der letzten Runde mischen wir uns dann womöglich doch noch in den Abstiegskampf ein – aber nur als hoffentlich hohe Hürde, die der Rheydter SV 1 womöglich bezwingen müsste, um doch noch die rote Laterne abzugeben.